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21. Eintrag: 3 Wochenenden in Bildern Teil 1

Als ich letzte Woche mir ein paar Bilder in meinem Handy angeschaut hatte, ist mir bewusst geworden, dass mich hier der Alltag eingeholt hat und dass die Zeit zu schnell vergeht.

Heute ist Montag der 8.12. und in wenigen Minuten bringe ich Vélizar zur Schule. Es gibt Tage, an denen er die ganze Autofahrt "camion" sagt (LKW) oder versucht Lieder im Radio mitzusingen oder fragt ob wir das Auto "pleine de l'essence" füllen (tanken). An anderen Tag sagt er fast gar nichts, weil er müde ist. Und wenn wir im Auto unterwegs sind, sieht das etwa so aus:

Und das Auto sieht so aus - hier steht es vor dem Haus der Familie Ferrand.

Das Haus hat 2 Etagen. Im oberen Geschoss sind die Schlafzimmer und das Arbeitszimmer sowie ein Bad für die Kinder. Im Erdgeschoss ist mein Zimmer, das Badezimmer für die Erwachsenen, das Wohnzimmer und die Küche.

Es ist alls sehr gemütlich und familiär. Jetzt muss ich erst einmal los und die weiteren Bilder der letzten Wochen folgen im Laufe des Tages.

Bis später

8.12.14 09:12, kommentieren

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20. Eintrag: Ein Wochenende in sportlicher (Höchst-) Form

Nachdem der Rest der Woche vergangen ist und ich 2 lange Tage hinter mir hatte, stand endlich das Wochenende vor der Tür. Maria war nämlich 2 Tage in Amsterdam auf Geschäftsreise und ich habe ganz schön viele Aufgaben von ihr übernommen. Am stressigsten war es abends, da Damien zum Eltern-Lehrer-Sprechtag in Louis Schule war und ich Abendbrot machen musste. Außerdem mussten die Kinder gebadet und ins Bett gebracht werden. Alles nicht so einfach, wenn man das erste Mal ganz alleine ist und sich Vélizar und Lily oft benachteiligt fühlen, wenn einer etwas hat und der andere nicht. Da fängt immer einer an zu weinen und Vélizar besonders, weil er sich nicht ausdrücken kann. Er schreit dann meistens. In diesen Momenten kann man nichts machen, sondern nur warten bis er sich beruhigt hat (das machen die Eltern auch so). Das ist gar nicht so einfach auszuhalten, weil das einem ganz schön nahe geht. Und weil Maria nicht da war, fiel oft "Elle est où maman? und ich musste sie häufig vertrösten, dass sie Freitagnacht wiederkommt. ("Noch zwei Mal schlafen....". Am Donnerstag gabs Linsen und Würstchen, am Freitag habe ich Tortellini Carbonara gemacht und dann war es geschafft :-)

Maria war Samstagmorgen wieder da und wir haben das Wochenende ein bisschen besprochen. Diesmal hat die Familie keinen Ausflug geplant, sondern mich unterstützt.
Aber warum, wieso und weshalb?

Zunächst musste Damien ehrlich zugeben, dass er nicht mitmachen kann, weil er von letztem Samstag noch einen Wadenkrampf hatte. Dann meinten sie, dass ich ein ärztliches Attest bräuchte, um teilzunehmen. Das ist so üblich in Frankreich, dass man für alle sportliche Ereignisse ein Attest braucht oder auch für Fitnesstudios oder Sportvereine. Also habe ich noch spontan ein Termin beim Allgemeinarzt bekommen. Das Zertifkat sollte für einen 12km-Lauf heute in Saint-Jean-de-Védas sein, dass ich gestern Mittag bekommen hatte. Danach haben wir uns mit Marias bulgarischem Bruder getroffen und mit ihm gemeinsam Mittag gegessen. Er war auf Durchreise mit seinem LKW. Am Nachmittag war ich schwimmen, ein bisschen in der Stadt und abends haben wir alle zusammen einen Teil einer Triologie geschaut, die zu einem der französischen Klassiker zählt.

Und heute morgen war es soweit. Um 9 Uhr bin ich ins Zentrum von Saint-Jean-de-Védas gefahrenn, habe mich angemeldet, mich erwärmt und 10 Uhr war Stadtschuss. Als die ersten 5km vorbei waren, hatte ich das Gefühl, es nicht zu schaffen. Vor allem die vielen Berge haben mir die Puste genommen. Aber an den 2 Verpflegungsstationen konnte ich ein paar Kräfte sammeln UND die Familie hatte sich an die Laufstrecke gestellt und zwar dort, wo die Strecke 2 mal langführte. Und Louis hatte mich die letzten beiden Kilometer begleitet :-)


(...Das kleine Viereck ist Start- und Zielpunkt und an dem Kreis hat die Familie Ferrand mich angefeuert...)

Mein Ziel war es unter 1 Stunde 5 Minuten zu bleiben. Und das habe ich auch geschafft!! :-) Das hätte ich nie gedacht, nachdem die ersten 5/6 km so hart waren. 

Von 421 Teilnehmern für die 12km-Distanz bin ich die 208., von 97 Frauen die 16. und insgesamt mit einer Zeit von 1:02:31 sehr, sehr zufrieden. Wenn ich mir die 11-12 Hügel wegdenke, hätte ich vielleicht nur 1 Stunde gebraucht? Wer weiß.

Louis und ich haben uns noch die Siegerehrungen angeschaut und dann gabs Mittagessen zu Hause.


Nun werde ich noch bis zum Abendbrot mit den Kindern spielen und vielleicht schauen wir uns noch den 2. Teil heute zusammen an.

 

Ich wünsche allen morgen einen guten Start in die neue Woche und bis bald!!

 

1 Kommentar 16.11.14 17:56, kommentieren